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Dios Mios Tools unter Linux kompilieren und nutzen

Die Wii ist seit Erfindung des Homebrew-Channel die vielseitigste Videospielkonsole geworden. Man kann mit ihr nahezu alles machen und durch zahlreiche Emulatoren alles was älter als PS1/N64/DreamCast ist, einwandfrei spielen. Da meine GameCube Memorycard der Marke Big Ben kaputt gegangen ist und mit sich alle Spielstände mit hinüber ins Jenseits genommen hat, habe ich mich einmal mit Dios Mios beschäftigt. Dios Mios (Lite) ist ein modifiziertes MIOS, dass es Wii-Nutzern erlaubt GameCube Spiele wahlweise von Festplatte oder SD-Karte zu laden. Das interessanteste daran für mich ist das Modul NMM (No More Memory). Dadurch ist es nicht länger notwendig eine GameCube Speicherkarte zum sichern der Spielstände zu verwenden. Stattdessen werden die Daten auf die Front-SD-Karte der Wii geschrieben. Mit Hilfe der HomeBrew GCMM , die selbst aus defekten MemoryCards Spielstände auslesen kann, konnte ich meine Daten retten. Anschließend mussten diese nun in ein für NMM lesbares Format umgewa...

Kubuntu 12.04 einrichten - eine Empfehlung

KDE ist eine der ältesten und ausgereiftesten Desktopumgebungen für Linux- und BSD-Betriebssysteme. Zudem ist eine Version für Windows in Entwicklung, die aber noch alles andere als stabil ist. Viele Neuerungen die in Unity bewundert und bestaunt, aber auch verflucht und heruntergemacht werden gibt es in KDE schon lange, so fern man weiß, wie man sie einstellt. Kubuntu 12.04 mit KDE 4.10 aus PPA Trotz allem wird der KDE-basierten Ubuntu-Variante Kubuntu meist wenig Beachtung geschenkt. Völlig zu Unrecht, finde ich. Zugleich Segen und Fluch von KDE ist die schnell vorangehende Entwicklung. Die Desktopumgebung ist stets sehr modern, hochkonfigurierbar aber etwas wie eine stabile Langzeit-Support-Version gibt es nicht. Fehler werden oft schnell behoben, durch die zügige Entwicklung kommen aber auch oft neue hinzu. Nichts desto trotz bekommt man mit KDE etwas außergewöhnliches auf den PC, wenn man sich für Kubuntu entscheidet. KDE ist in den letzten Versionen recht flink ge...

Android 4 Smartphones unter Xubuntu verwenden

Es ist schon seltsam. Google besitzt eine Unternehmens-Interne Ubuntu -Version namens Goobuntu und dennoch wird Android so entwickelt, dass es sich mit Ubuntu und anderen Linux-Distributionen mehr schlecht als recht versteht. Neuere Android4-Smartphones lassen sich in Ubuntu 12.04 und 12.10 nicht mit dem Dateimanager verwalten. Hier beschriebe ich nun kurz wie man das unter Xubuntu doch hinbekommt. Anleitungen für Ubuntu gibt es bereits einige und unter Xubuntu ist es fast genauso. Zuerst muss man mittels PPA GVFS auf den neuesten Stand bringen. Anschließend benötigt man einen Dateimanager der über GVFS verwaltete Datenträger automatisch einhängt. Thunar sträubt sich in diesen Versionen leider noch, wir greifen also auf Nautilus zurück. GVFS aktualisieren: sudo add-apt-repository ppa:langdalepl/gvfs-mtp sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade Nautilus installieren: sudo apt-get install nautilus Leider lässt sich Thunar unter Xubuntu erst ab Xubuntu ...

Xubuntu einrichten - der Rundum-Befehl

Heute mal etwas ganz einfaches. Wie ich bereits in einem früheren Post erklärt habe kann ich derzeit aus Stabilitäts- und Benutzbarkeitsgründen für Umsteiger derzeit Xubuntu als einzige Linux-Distribution wirklich empfehlen. Angepasster Xubuntu 13.04 Desktop Etwas zeitaufreibend ist allerdings das Einrichten der Distribution im Anschluss an die Installation. Für alle, die nicht allzu sehr auf die Ressourcen achten müssen habe ich deswegen diesen Befehl zusammengestellt. Bevor einer der Befehle verwendet wird sollte aber unbedingt der ganze Artikel gelesen werden (siehe auch Update ganz unten) Nachfolgend ist noch einmal ganz genau erklärt was installiert und deinstalliert wird: Bis Xubuntu 12.10 : sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade && sudo apt-get remove leafpad abiword gnumeric parole ristretto && sudo apt-get install xubuntu-restricted-extras libreoffice libreoffice-l10n-de gedit vlc gpicview gparted libdvdread4 && sudo sh /usr/sh...

MATE: Schritt zurück oder Desktop mit Zukunft?

Wer Linux-basierte Betriebssysteme nutzt ist mit der Thematik sicher vertraut. Lange Zeit war GNOME 2 die stabilste Desktopumgebung die es unter Linux jemals gab. Mal von openSUSE abgesehen, setzten die meisten größeren Distributionen auf dieses Meisterwerk aus Bedienbarkeit, schlichter Eleganz und Stabilität. Mit GNOME 3 lösten die GNOME Entwickler einen Welle der Empörung aus, die vieleicht sogar höher schwappte als jene von KDE 4 . Dabei setzte GNOME 3 den Grundstein für eine hoch moderne Desktopumgebung mit durchdachtem Bedienkonzept. Sicher, Kinderkrankheiten waren vorhanden, aber niemand wird mit Doktortitel geboren. Die Stabilität und schwächere Rechner blieben aber vorerst auf der Strecke und wichen meist auf XFCE , LXDE oder Enlightenment aus. Bald wurde der Ruf nach einer Abspaltung der GNOME 2 Codebasis erhört und MATE erhob sich aus der Asche des nun nicht länger entwickelten Projektes. Zunächst sah es nicht gut für das Projekt aus. Doch mit Linux Mint stieg stark...

Ubuntu GNOME wird offizielle Edition von Ubuntu Linux

Wie auf der Mailing List der Ubuntu GNOME Entwickler bekannt gegeben wurde (und ebenfalls bereits von WebUpd8.org gemeldet) wird Ubuntu GNOME nun endlich doch offizielle Edition. Nachdem Canonical mit irrwitzigen Entscheidungen in den letzten 2 Jahren für allerlei Trubel, Enttäuschung und Verwirrung gesorgt hat, erreicht uns damit endlich wieder einmal eine gute Nachricht aus der Ubuntu Linux Welt. Ubuntu GNOME remix konnte man zwar vorher schon nutzen, der offizielle Status bringt aber dennoch viele Vorteile dadurch, dass mehr Nutzer auf die Edition aufmerksam werden und so mehr Helfer ins Boot kommen. In meinem letzten Beitrag habe ich mich reichlich über die Grausamkeit ausgelassen, die Nutzern, die eine brauchbare und stabile Oberfläche benötigen, mit Unity angetan wurde. Nun, Xubuntu war seitdem Mittel der Wahl. Mit GNOME 3.6 kommt allerdings neuer Wind in die Sache. Um ehrlich zu sein, wirklich hassen tu ich Unity nicht. Einzig das fehlende Menü nervt extrem. Mit d...

Wie ich auf die Maus kam

Seit wenigen Jahren bin ich absolut begeistert von Linux-basierten Betriebssystemen. Alles fing damit an, dass mein Notebook, gerade einmal 2 Jahre alt (1,7 GHz Intel Centrino, 2GB Ram) unter Windows XP dermaßen langsam wurde, dass es eine Qual war das gute Stück zu benutzen. Auf lange Sicht war klar, dass ein neues Notebook beschafft werden musste - und das nach nur 2 Jahren! Aber woher nehmen wenn nicht stehlen? Nach diversen Versuchen Windows XP auf dem PC irgendwie schneller zu machen stieß ich auf einen Artikel über den aufsteigenden Stern am Linux-Himmel: Ubuntu . Was hatte ich zu verlieren? Linux hatte ich schon einmal mit 12 ausprobiert, als ein Freund und ich unsere ersten PCs aus Teilen vom Schrottplatz zusammen bauten. openSUSE und Knoppix waren mir noch gut in Erinnerung, ich hatte beide aber kaum länger als jeweils ein paar Wochen genutzt. Meist hielt die Knoppix-CD dann her wenn Windows einfach mal wieder streikte. Das war schon seltsam. Warum sollte ich ein andere...

Internet, Telefon und Konto in Australien

Die ersten kleineren Hürden sind genommen. Also hier nur ein kleiner Post welche SIM-Karte wir gekauft haben, welches Konto wir angelegt haben und wie man offenbar am besten ins Internet gelangt: Internet: Per Handy ins Internet scheint wahnsinnig teuer zu sein, die Internetcafes haben ebenfalls Preise von 1-2$AU/15min. McDonalds und die öffentlichen Bibliotheken hingegen haben kostenlose Wifi-Hotspots. Handy: Nach einiger Suche haben wir uns jetzt jeder eine Lycamobile-SIM-Karte geholt. Lycamobile nutzt das australische TELSTRA-Netz (das Netz mit der besten Netzdeckung). Kostet pro Nase 10$AU, mit 10$AU Guthaben. 0$AU ins Lycamobile-Netz. Für alle anderen Netze wird ein Flagfall (Gebühr pro Anruf) von 0.29$AU pro Anruf fällig. Danach kostet es 0$AU in alle australischen Netze (Mobil und Fest) und 0.01$AU ins deutsche Festnetz, 0.18$AU ins deutsche Mobilnetz. SMS nach Deutschland kostet 0.15$AU. Für uns perfekt. Konto: Wir haben uns erstmal ein GOALSAVER Konto bei der Commonwea...

Gepäck Georg

So, in etwa 10 Stunden geht es also los. Da wird es Zeit mal den ersten Eintrag zu machen. Fangen wir mal mit meinem Gepäck an. Erstmal ein Foto, sind etwa 17kg geworden, lässt sich aber aushalten :) Ready for take-off. In 10h we will leave. So its time to make the first post. Lets begin with my luggage. Here is the first picture - it's about 17kg, but that's okay :)

Gemeinsamer Ordner in Linux (Ubuntu) (Shared / Common Folder in Linux Ubuntu)

Verwenden mehrere Nutzer einen PC oder ein Notebook auf dem Linux / Ubuntu läuft stößt man mitunter schnell auf ein kleines Problem: Wie richte ich einen gemeinsamen Ordner für alle Nutzer ein? Z.B. für Musik, Videos usw.? Die ausgefeilte Rechteverwaltung macht uns das nicht ganz so einfach wie unter Windows, wo solche Ordner von vornherein existieren. Wenn man weiß wie es geht ist es aber ein Kinderspiel. Hier ein Beispiel wie man das machen kann (mit SGID-Bit , Alternative mit ACL ): Neuen Benutzer "gemeinsam" anlegen Alle Nutzer zur Gruppe "gemeinsam" hinzufügen Die Rechte des Nutzerverzeichnisses von "gemeinsam" ändern: sudo chmod g+rw /home/gemeinsam SGID-Bit setzen (damit alle angelegten Dateien die Gruppe des "gemeinsam"-Verzeichnisses vererbt bekommen) sudo chmod g+s /home/gemeinsam anschließend kann man z.B. das Musikverzeichnis in seinen eigenen Nutzerordner verlinken: ln -s /home/gemeinsam/Musik ~/Gemeinsame-Musik  E...